Bye, Bye Schwimmflügel – Hallo Schwimmabzeichen! Förderpreis Sterne des Sports auf Landesebene

2025 hat der Harzer Schwimmverein mit seinem Projekt „Bye, bye Schwimmflügel – Hallo Schwimmabzeichen!“ den großen Stern des Sports in Bronze auf Regionalebene gewonnen und zog damit als Regionalsieger des Landkreises Harz in den Landesentscheid ein. Dieser fand am 5.11.2025 in der Staatskanzlei in Magdeburg statt.

Neben dem Vereinsvorsitzenden Volker Hoffmann, waren auch drei Sportlerinnen aus der 1. Mannschaft sowie Nachwuchstrainer Lukas Schärfe und Sportwartin Grit Kamann-Selbach dabei. Zusammen mit Vertretern der Volksbank Wernigerode ging es aufgeregt nach Magdeburg.

Würde es dieses Jahr endlich einmal für Platz 1 reichen? Am Livestream zu hause verfolgten Freunde und Familien die Verleihung. Sechs Vereine aus sechs Regionen – sechs unterschiedliche, großartige Projekte wurden von Moderatorin Freddy Holzapfel vorgestellt.

Das Projekt des Harzer Schwimmvereins drehte sich um den Schwimmabzeichentag. Immer mehr Nichtschwimmer, immer weniger Abzeichen – das ist ein bundesweites Problem. Um mehr Menschen am und ins Wasser zu locken bot der Harzer Schwimmverein im Rahmen des Zeltwochenendes die Abnahme von Schwimmabzeichen an. Eingebettet in ein buntes Programm mit Großspielgeräten im Wasser und an Land konnten 242 Abzeichen abgenommen werden. Ein toller Erfolg. In Magdeburg trat dieses Projekt nun gegen andere Projekte an, darunter eine Aktion „Sicher durch die Nacht“ und ein internationales Handballcamp. Platz 3 und 2 gingen an diese beiden Projekte und die Aufregung bei den Schwimmern stieg. Nach einem Showact durch die Dancing Cats – eine junge Tanzgruppe – verkündete Freddy Holzapfel den Sieger: den SV GRÜN-WEISS Langendorf aus Weißenfels für das Projekt „Teamgeist läuft – Leichtathletik verbindet Schulen“.

Die Enttäuschung bei den Schwimmern war kurz groß, dann überwiegte jedoch die Freude über einen der mit 500 Euro dotierten Förderpreise für das eigene Projekt.

Leider hat sich also der Traum vom Bundesfinale auch dieses Jahr nicht erfüllen lassen. Die Schwimmer bleiben aber dran und vielleicht klappt es ja nächstes Jahr mit „Hallo Berlin“.

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